Vom Allgäu nach London: Internationale Erfahrung im MBA45
Vom malerischen Allgäu in den Großstadt-Trubel von London: Für neun Studierende des MBA45 der Kempten Business School wurde Modul 13 zu einer besonderen internationalen Erfahrung.
Im Rahmen ihres Studiums absolvierten sie ihre Electives an der renommierten Kingston Business School in der multikulturellen Metropole London. Für viele Studierende gehört ein Auslandsaufenthalt zu den prägendsten Erinnerungen ihrer Studienzeit. Eine Erfahrung, die nicht nur fachlich bereichert, sondern auch neue Perspektiven eröffnet.
Die Gründe für den Austausch waren vielfältig. Manche wollten neben der Kempten Business School einen anderen Campus kennenlernen. Anderen ging es vor allem um den internationalen Austausch und ein Studium im Ausland.
Ende Juni machten sich die Studierenden schließlich für zwei Wochen auf den Weg nach London.
Leadership lernen mit Professor Alex Hill
Zur Auswahl standen fünf Electives, unter anderem „High Performance Leadership“ bei Professor Alex Hill, den die Studierenden in der ersten Woche belegten.
Professor Alex Hill ist Mitgründer und Direktor des „Centre for High Performance“, einer Kollaboration zwischen der Kingston University, Duke CE, der London Business School und Oxford. Zudem wurde er von Thinkers50 als einer von 30 „Management Thinkers“ weltweit ausgewählt, die am ehesten beeinflussen werden, wie Organisationen in Zukunft geführt und gemanagt werden.
In seinen Vorlesungen vertieften die Studierenden ihr Wissen über die Führung erfolgreicher und langlebiger Unternehmen und darüber, wie stark Organisationen von sogenannten High-Performance-Leadern profitieren können.
Allein die Vorlesungen bei Professor Hill waren für viele der Studierenden ein echtes Highlight während ihrer Zeit in London.
Project Management und Corporate Finance
In der zweiten Woche belegten die Studierenden unterschiedliche Kurse, darunter „Project Management“ und „Corporate Finance“. Dort lernten sie unter anderem, wie Unternehmensübernahmen finanziell bewertet werden.
Neben ihrer Zeit in den Hörsälen der Kingston Business School standen auch zwei Exkursionen auf dem Programm.
Exkursionen zu Fintech und Geschichte
Eine Exkursion führte die Studierenden zu Checkout.com, einem der erfolgreichsten Fintech-Unternehmen Großbritanniens. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren digitale Bezahlprozesse auf unterschiedlichsten Plattformen perfektioniert. Von Wise über Klarna – viele Menschen haben vermutlich bereits mit den Produkten von Checkout.com zu tun gehabt, ohne es zu wissen.
Die zweite Exkursion führte die Gruppe zum Hampton Court Palace, einem der bedeutendsten Beispiele für Tudor- und Barockarchitektur in England. In diesem Schloss wurde über Jahrhunderte hinweg geboren, gelebt, geheiratet und gestorben. Bereits im Jahr 1603 führten Shakespeare und die King’s Men dort ein Theaterstück zu Weihnachten auf.
Heute gehört das Schloss der gemeinnützigen Organisation Historic Royal Palaces und dient sowohl als Filmdrehort als auch als touristisches Highlight.
Internationaler Austausch als prägendes Erlebnis
Bevor man sich versah, waren die zwei Wochen auch schon wieder vorbei. Zu den schönsten Erlebnissen zählte insbesondere der Austausch mit internationalen Studierenden aus aller Welt, mit denen sich die Kemptener Studierenden intensiv austauschten und vernetzten.
Ein Student beobachtete dabei einen interessanten Unterschied: Während die Studierenden in Kingston häufig ein eher unternehmerisches Mindset mitbrachten, kamen die Studierenden der Kempten Business School eher aus der traditionelleren Unternehmenswelt. Gerade dieser Austausch unterschiedlicher Perspektiven wurde von beiden Seiten als besonders bereichernd erlebt.
Neben dem persönlichen Austausch zählten auch die beiden Exkursionen und die gemeinsame Zeit mit den Mitstudierenden aus Kempten zu den prägendsten Erinnerungen. Als Gruppe wuchsen sie während dieser zwei Wochen noch enger zusammen.
Insgesamt verbrachten die Studierenden zwei intensive und prägende Wochen in London – eine Erfahrung, an die sie sich sicher noch lange erinnern werden.
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06.03.2026
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